Der Italiener schrieb mir, was mich nervte. Italiener die einem ihre heißblütigen zungen in den rachen schieben wollen, verschrecken mich, merkwürdig. Ansonsten glühen sich meine Gedanken am Glück fest, Glück, Glückseeligkeit, fortunae, bonne heur, felicitat, hedone. Jahrtausendealte Glückstheorien, Glücksritter, Hans im Glück. Glückseeligkeit, Zufall, Schicksal?
Boethius, Politik. Phrasen oder doch möglichkeiten? und warum riecht es hier so penetrant nach waschmittel und seife?
Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Verrücktheit.
Wenn du einen Menschen glücklich machen willst durch Vernachlässigung kleiner Dinge= Unglück?dann füge noch nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen und du hast Die höchste Form des Glücks
, oder ein widerliches potpouri verschiedener Glückszitate, dank zitate.net sind wir in der lage alle zu kennen, dank einem satz.- Woha... ach ne sinnlos!
neue nachricht bei studi vz obama oder dem russen der gegen die justiz hungert und so wunderbar traurige augen hat. SMS schreiben, eindrücke aufnehmen wie ein schwamm. sinnlos hinschwirren, schreibend, sinnlos sinnlos, das mag ich.
So noch was sinniges, ich hab mich getraut mal was von sueton zu lesen, und bin doch positiv beeindruckt, von wegen antik verstaubtes geschwafel, das is die bildzeitung in romanform. Wussten sie schon das Nero seinen Liebhaber kastrieren ließ und ihn in damenkleidung geheiratet hat, um ihn dann wie eine frau zu ficken? NEIN wirklich, sagen sie bloß! Noch viel schlimmer, er hat auch noch Rom in Brand gelegt, und sich darüber gefreut! Und ein scheußlicher Musiker war er auch noch. Ganz zu schweigen das er seine eigene Muter ermorden ließ, HA dafür hat sie ihn in seinen albträumen heimgesucht! jaja so ist das, strafe muss sein!
Wirklich amüsant! (PS: nero hat höchstwahrscheinlich Rom nicht in Brand gelegt)
also Sueton Nero mal in die hand nehmen, soll sich lohnen, zumindest unterhalten ohne schlechtes gewissen wegen sinnloser belletristik^^
"Drei krateres nur empfehle ich dem verständigen Mann; einen für die Gesundheit, den zweiten für die Liebe und den Wohlgenuss, den dritten zum Schlafen; wenn diese ausgetrunken sind, gehen kluge Gäste nach Hause", sagt ein gezähmter Dionysos im 4. Jahrhundert v. Chr. in einer Komödie des Dichters Eubulos. Und fährt fort: "Der vierte krater ist nicht mehr mein, sondern führt zur Hybris, der fünfte zu Geschrei, der sechste zu Tumult, der siebente zum blauen Auge, der achte zur Aufforderung zum Kampf, der neunte zur Galle, der zehnte zu Tollheit und dazu, dass die Leute Möbel durch die Gegend schleudern."
revision des cd bestandes führt zu selten erfreulichen momenten. nun sitz ich hier, bei einem radeberger, den Kopf überfüllt mit Stichpunkten aus 3000Jahren Geschichte und fang fast an zu weinen bei Gerhard Schöne. Bis zur vierten Klasse bestand meine musikalische Bildung ausschießlich aus einer grandiosen doppel LP " Du hast es nur noch nicht probiert", mit so wunderbaren klangperlen wie "irgendwann" oder "Stille Wunder". Schön.
Ansonsten habe ich am Sonntag zum ersten mal eine Leiche gesehen. Befremdlich. eine Hülle. Irgendwie klein. Gegenständlich. Aber nicht so schlimm wie erwartet.
Ich sollte schlafen gehen
Tag verging, langsam, müde, undbeweglich, steif. Monotone Stimmen, leise stimmen, unangenehme stimmen. räuspern, hüsteln, rhetorische pausen, langeweile, noch 50minuten, noch 20minuten, in 20minuten gehts wieder los, noch 60, 53,21,2 minuten, klopfen....zuhaus .... herman van veen rettet mich, opzij, da nickt der kopf automatisch mit, und der haufen mit unerledigten dingen rückt ein greifbares stück in die Ferne.
Noch diesen Kaffee trinken, dann werde ich in meinem kleinen bienenstock selbst zum arbeiterbienchen, gewiss gewiss. Merkwürdigerweise begint das nächste jahr, wie das letzte sich verabschiedete. demotiviert. oder müde.
Ich blicke zurück, schaue vorwärts, drehe an kreisen und finde doch nichts... ich ich ich halt es an spiegelbildern zurück, spieglein spieglein an der wand.... ich bin süchtig nach meinem anlitz, in straßenbahnfenstern nur in straßenbahnfenstern, spiegel sind belanglos. ich schaue das verzerrte Bild meiner selbst an und bin jedesmal verwundert. Ich kenne mein gesicht in und auswendig und werd mich trotzdem nie daran gewöhnen... ich ich ich und wieder ich... ich könnt brechen