so schnell kanns gehen, ne halbe stunde herzflattern, schweißhände und eine sehr verständnissvolle frisöse (darf man das sagen? is nich als beleidigung aufzufassen) und die haare sind ab, zumindest nen bisschen. Und irgendwie siehts doch ganz schön anders aus. Man sagt ja so schön wenn weibliche wesen in ihrem Leben was ändern wollen, müssen zuerst die haare dran glauben...naja irgendwie bin ich doch am zweifeln, ob da eine direkte verbindung zwischen meinem leben und dem verlust einiger zentimeter haar existiert. Ich werd mich in den nächsten Tagen sehr genau beobachten...
Mein frühstück ist mir heilig. nach endlosen tagen, nein monaten der abstinenz, tristen Zeiten wiederlich, ekeligen Bananenschokomüslis, hab ich heute nicht nur neue cornflakes in der speisekammer entdeckt, nein viel besser noch, sie schmecken auch noch extrem lecker nach schokokeksen, und das zum Frühstück. Schon alleine dafür verdienen sie nen eintrag...
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so es ist also vollbracht, Deutschland hat gewählt, und wie... frag mich echt was daraus werden soll. Eine etwas desolate situation. Wer wird wohl mit wem? Nebenbei war es auch noch meine allererste Wahl (kein Blumenstrauß schnief) und irgendwie hätte ich mir das ganze etwas, wie soll ich sagen, dramatischer gewünscht, nen bisschen mehr theatralik und nicht einfach nur in die olle Kartoffelkiste reinstiefeln, zweimal Knöpfchendrücken und raus. für meinen Teil freu ich mich das die CDU nicht wie erwartet der große Wahlsieger wurde (und das trotz fanatischer "Äingschiiie" Rufe der CDU/CSUparteifussis als die ersten Hochrechnungen rauskamen, alles Freaks....) ansonsten heißt es abwarten, teetrinken und auf die dresdener warten.
DER BLUTBRUNNEN
Mir ist, als ob ein Blutstrom mir entweicht,
der gleich dem Springquell rhythmisch seufzt und steigt.
Vergeblich such ich, in der Furcht zu sterben,
den Finger in die Wunde einzukerben.
Von hohen Häuserdämmen eingedeicht,
strömt es, bis Markt und Stadt dem Meere gleicht,
den Durst der Kreaturen zu verderben
und alles rings mit reinem Rot zu färben.
Wohl hab ich mich dem Wein, dem Rausch geweiht:
„Scheuch diesen Schreck! Er will mich niederwerfen!“ -
Doch Wein vermag das Schauen nur zu schärfen!
Zur Liebe schrie ich: ,,Schlaf! Vergessenheit!“ -
Doch die war jener Jungfrau gleich aus Eisen:
gemacht, die Grausamkeit mit Blut zu speisen!
Charles Baudelaire aus
les fleurs du mal
jaja nich nur die amerikaner oder bayern haben naturkatastrophen, auch das idillische seehof gehört neuerdings zum katastophengebiet... die kleinen, fiesen endeviligen Wasserteufel haben unsere Rohre im Keller zum platzen gebracht, was ne ganz tolle angelegenheit ist. Knietiefes wasser und ne verzweifelte Rettungsaktion der diversen Gitarren, Computer und Unterlagen die mein wehrter Herr Vater in diesem, jenem, welchen Keller aufbewahrt. Und was mysteriöses ist auch noch dabei, wie kann es bitte sein, das ich verdammt viele Stromschläge abkriege, sobald ich dinge aus dem wasser aufheben will, obwohl doch der Strom ausgeschaltet ist??? Naja und die typen vom havariedienst sind auch schrecklich unsymphatisch.
und da frage nochmal jemand warum montage scheiße sind....
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Isadora Duncan, geboren am 27. Mai 1877 in San Francisco, war eine Wegbereiterin des modernen Ausdruckstanzes. "Sie hatte etwas von einem großen Wind an sich. Auch wenn sie regungslos blieb, schien doch ihr Haar, ihre Kleidung, ja selbst die Luft um sie in Bewegung zu bleiben, gerade so, als hätte sich der Sturm durch den sie gelaufen ist, in ihren Haaren verfangen".
Und nun zum spannenden, viel Glück hatte Isadora in ihrem Leben nicht, ihre beiden kinder ertranken durch einen unglückseeligen Zufall in der Seine, der Chauffeur hatte vergessen die Handbremse anzuziehen... Daraufhin die klassische Story der gescheiterten Existenz, sie begann zu trinken, wurde fett...usw. 44Jährig heiratete sie einen 26jährigen russischen Dichter, Trunkenbold, gewaltätig und depressiv, er erhängte sich nach in paar Jahren lustigerweise in dem Zimmer, in welchem die beiden ihre Flitterwochen verbrachten. Ihr eigener Tod am 14. September 1927, im Alter von nur 50Jahren, ist jedoch die größte Kuriosität... Als sie mit einem Begleiter in einem offenen Bugatti in Nizza spazieren fahren wollte, verfing sich ihr langer roter Seidenschal, den sie um ihren Hals geschlungen hatte, beim Start so unglücklich in den Radspeichen des Sportwagens, dass ihr der scharfe Ruck das Genick brach. So kanns gehen...
For all sad words of tongue and pen, the saddest are those 'It might have been.'
John Greenleaf Whittier