28.03.07

spargelphantasmen

"ende des geldes und noch immer soviel monat vor mir" dämlicher spruch der wie die faust aufs auge passt... sehr delikate angelegenheit, sich die letzten fünf Tage über Wasser zu halten... aber irgendwie ist es dann umso schöner meinen vergötterten Henry Miller zu lesen, der die tatsache ständig pleite zu sein zum lebensprinzip erhebt.. das nimmt dem ganzen sein ihm immernoch anhaftendes negativ image. Nicht mehr du bist zu blöd ordentlich mit deinem geld zu wirtschaften, sondern ey is mir egal, irgendwie komm ich schon durch, und das is auch gut so!
nun wolln wir es mit der Begeisterung nicht übertreiben, und trotzdem Henry Miller- Jugendfreunde aufs wärmste empfehlen, sehr goldige, und nebenbei autobiographische, was sich da ja von selbst versteht, Huldigung des großen Henry Millers an Freunde, die ihn durchs Leben, bzw. phasen seines Lebens begleitet haben. Dreckig, klar is ja miller, aber auf eine weniger pathtische art als zum beispiel wendekreis des krebses... realer...irgendwie fühlt man sich ihm ziehmlich nahe, seinen gedanken, seinem leben, seiner begeisterung...ach einfach das ideale buch für sonnige frühlingstage

Posted by Zissa at 28.03.07 18:45
Comments

... klingt irgendwie bekannt ...

Posted by: Sankt Rebel at 29.03.07 22:15
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